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Pastoralteam St. Josef Frankfurt

Gesichter der Pfarrei
Pastoralteam St. Josef Frankfurt
Pastoralteam St. Josef Frankfurt
© Benjamin Holler

Das Pastoralteam, das von Pfarrer Markus Schmidt als leitender Priester geleitet wird, besteht aus insgesamt 13 Männern und Frauen. Das sind fünf Priester, ein Diakon und sieben Pastorale Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Seit Januar 2020 hat das Pastoralteam an jedem Kirchort ein VERBINDUNGSTEAM eingesetzt.

Und so setzt sich das Pastoralteam im Einzelnen zusammen:

Priester und Diakone:

Pfarrer Markus Schmidt
Pfarrer und leitender Priester
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10
Fax.:069 / 40 56 588 15

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Allgemeine Leitung, priesterliche Dienste, Firmung
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

 

von Sabine Börchers

Pfarrer zu werden, war nicht sein Kindheitswunsch - trotzdem hat ihn der Glaube nach ein paar Umwegen an den Altar gelockt. Zwischen Leichtatlethik und Pilgerreise hat Pfarrer Markus Schmidt eine klare Vorstellung, wie Kirche funktionieren kann.

Seinen neuen Arbeitsplatz kennt Markus Schmidt schon seit vielen Jahren. „Ich habe St. Josef als erstes liturgisch erlebt“, erzählt der neue Pfarrer, der zum ersten Advent seinen Dienst in der katholischen Pfarrei im Frankfurter Osten und damit die Nachfolge von Uwe Michler angetreten hat. Als Schmidt an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen in Oberrad studierte, habe er in der Josefskirche die Diakonweihe des späteren Limburger Bezirksdekans Franz-Josef Kremer erlebt. „Der wohnte damals im Pfarrhaus von St. Josef“, erinnert sich der 54-Jährige. Es ist nicht die einzige Erinnerung aus dieser Zeit. Weltliche sind ebenso darunter, an einige Freundschaften mit Bornheimern, die er bis heute pflegt oder an die leckeren Bratwürste, die lange Zeit auf der Berger Straße, direkt an der Josefskirche, verkauft wurden. „Nach der Abendmesse haben wir dort oft welche gegessen.“

Dass der Gottesdienstbesuch durchaus Leib und Seele nähren kann, lernte Schmidt früh. In einem kleinen Ort bei Montabaur im Westerwald geboren, nahmen seine Eltern den Jungen und seine beiden jüngeren Schwestern anfangs mit in die Kirche und anschließend gab es Pommes und Bratwurst. Doch schnell bedurfte es keiner weltlichen Verlockung mehr, damit Markus Schmidt regelmäßig in die Kirche ging. Er engagierte sich in der Gemeinde, wurde Messdiener und selbst als erfolgreicher Leichtathlet legte er Wert darauf, erst die morgendliche Messe zu besuchen und dann das Training. „Auch meine Freunde habe ich immer erst nach dem Abendgottesdienst getroffen.“

ERST AUSBILDUNG, DANN THEOLOGIE

Dennoch führte Markus Schmidt sein Weg nicht direkt in die priesterliche Laufbahn. Zunächst absolvierte er eine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten und arbeitete in der Kreisverwaltung des Westerwaldkreises, unter anderem in der Zulassungsstelle. Die Ausbildung begann am 1. August 1979. „Am 2. August wusste ich aber schon, hier gehst Du nicht in den Ruhestand.“ Die Aussicht, die Heimat und die Eltern verlassen zu müssen, ließ ihn allerdings zögern, sich umzuorientieren. Schließlich machte er doch Abitur auf dem zweiten Bildungsweg und studierte katholische Theologie in Frankfurt und München.

Eine Pfarrstelle in Frankfurt habe er sich damals durchaus vorstellen können, sagt er. Besonders, weil er sich als letzter Dompraktikant des damaligen Stadtdekans Klaus Greef sehr wohl gefühlt hatte. Doch nach Stationen in Königstein, Hadamar und Wetzlar bekam er seine erste Pfarrstelle im Taunusort Hochheim, in einer frisch fusionierten Gemeinde. Zwölf Jahre lang blieb er dort, half mit, dass diese zusammenwuchs und wurde kürzlich nur sehr schweren Herzens verabschiedet, wie er erzählt. Den allzu traurigen Hochheimern begegnete er lieber mit einem flotten Spruch: „Mein Slogan lautet dann: S1, U4, Du bist bei mir.“

Emotional wird Markus Schmidt aber durchaus auch, etwa bei den ersten Zusammentreffen mit Mitgliedern seiner neuen Pfarrei in Bornheim. „Jede Gemeinde ist ja doch gleich aufgebaut und die Menschen sind sich ähnlich, weil es alles Leute sind, denen etwas an Kirche liegt. Da fühlt man sich gleich aufgehoben.“ Mit den Josefinern möchte er nun in die Zukunft gehen. Die lokale Kirchenentwicklung müsse das gemeinsame Anliegen sein und jeden Kirchort prägen, betont er. „Wir müssen zu einem geschwisterlichen Umgang zurück. Und wir müssen Ideen entwickeln, wie wir unseren Glauben leben, so dass er für andere beispielhaft wird.“ Dabei ist es ihm wichtig, eine Gemeinschaft zu bilden und auch gemeinsame Entscheidungen zu treffen. „Wir müssen auch weg von dem Gedanken, dass der Pfarrer alles machen muss.“ Ansprechbar will er dagegen immer sein. Das ist auch einer der Gründe, warum er unbedingt ins Pfarrhaus ziehen will. Der Umzug aus Hochheim ist für Januar geplant. „Ich will nicht, dass die Leute denken, wir sind hier nur ein Verwaltungszentrum.“

ABSTAND DURCH PILGERN

So kommunikativ Markus Schmidt wirkt, er kann auch in sich gehen. Vor dem Antritt seiner neuen Dienststelle hat er sich buchstäblich auf den Weg gemacht, er ist gepilgert. Drei Wochen lang war er im Heiligen Land, schaute sich Jerusalem an und wanderte durch die Wüste. Auch vor dem Antritt seiner Stelle in Hochheim vor zwölf Jahren pilgerte er, damals den Jakobusweg in Spanien. „Das ist eine gute Art, Abstand zu dem zu bekommen, was auf mich zukommt“, stellt er fest. Alles andere leite Gott schon zur rechten Zeit in die Wege.

Pfarrer Peter Šoltés
Kooperator
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 27

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Wiederaufnahme/ Übertritt in die katholische Kirche, Krankenpastoral, Erstkommunion und Hauskommunion
Mitglied im Verbindungsteam: Heilig Geist Riederwald und Herz Jesu Fechenheim

 

Mein Name ist Peter Šoltés (gesprochen Scholtes), ich bin 44 jahre alt und stamme aus der Slowakei. Zu meiner Herkunft: Ich komme aus sehr einfachen Verhältnissen in dem ostslowakischen Bergland, aus einer katholischen Familie und Umgebung. Ich habe noch einen 3 Jahre älteren Bruder, einen Neffen und eine Nichte. Meine Eltern leben noch beide.

Grundschule, Gymnasium und den Militärdienst habe ich noch in der kommunistischen Zeit absolviert, erst nach der Wende durfte ich meinem Wunsch nachgehen und mich im Priesterseminar für das Theologiestudium anmelden. Nach fünsch Jahren Theologieausbildung habe ich die Priesterweihe empfangen und war danach ein Jahr als Kaplan in Kosice, meiner früheren Bistumsstadt, tätig. Anschließend habe ich das Studium der Bibelwissenschaft in St. Georgen in Frankfurt begonnen und danach ein Aufbaustudium in Rom angehängt. Nach der Promotion war ich zunächst als Lehrbeauftragter an der theologischen Fakultät in Kosice tätig.

2005 kam ich nach Deutschland, nach Flörsheim am Main, wo ich ein Jahr als Pastoralpraktikant tätig war. Danach war ich zwei Jahre als Kaplan in Oestrich-Winkel im Rheingau eingesetzt. 2008 wurde ich zum Pfarrer in dem Diaspora-Gebiet Wetzlar-Nord ernannt. Dort war ich bis jetzt tätig.

Nun wurde ich zum 01. September 2014 für den seelsorgerischen Dienst in Ihrer Gemeinde berufen.

Ich freue mich auf die bevorstehenden Aufgaben und die vielseitigen Begegnungen mit Ihnen Allen.

Pfarrer Joseph Chidi Anumnu
Altenheimseelsorger
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am main
Tel.:069 / 40 56 588 25

Altenheimseelsorger / Stellenumfang 50%
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Kategorale Seelsorge im Hufelandhaus, Budgeheim und Haus Saalburg, Beerdigungsdienst

© Benjamin Holler

 

Mein Name ist Joseph Chidi Anumnu. Ich bin am 9. März 1980 in Okwelle in Nigeria geboren. Meine Ausbildung zum Priestertum, also den Bachelor in Philosophie und Theologie, habe ich in Nigeria gemacht. Am 22. August 2009 wurde ich in meinem Heimatbistum, Okigwe, zum Priester geweiht.

Vor meiner Reise nach Deutschland im Oktober 2012 war ich im Priesterseminar "St. Peter's Seminary Okigwe" in Nigeria als Subregens und Lehrer eingesetzt. Seit Oktober 2013 bin ich mit meinem Aufbaustudium an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt-Oberrad beschäftigt. Daneben habe ich mich auch um die Englischsprachigen Afrikanischen Katholiken in Maria Hilf im Frankfurter Gallus gekümmert. Seit Oktober 2017 bin ich mit 50% als Kategorialer Seelsorger der Pfarrei St. Josef engagiert für die Altenheime Hufeland Haus und das Budge Stift in Seckbach sowie das Haus Saalburg in Bornheim.

Pater Osita Jude Okeke
Pfarrer
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10
Fax.:069 / 40 56 588 15

Stellenumfang 50%
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: priesterliche Dienste

Pater Jude Okeke

 

Mein Name ist Pater Osita Jude Okeke. Ich komme aus Nigeria. Am 23. Juli 2005 wurde ich in Nigeria, zum Priester geweiht als Ordenspriester des Ordens Sons of Mary Mother of Mercy (Söhne Mariens Mutter der Barmherzigkeit).

Seit Ende 2009 bin ich in Deutschland, wo ich zunächst einen Deutschkurs in der Akademie Klausenhof Hamminkeln besuchte. Anschließend absolvierte ich die Mittelstufenprüfung im Fach Deutsch in der Inlingua Sprachschule in Frankfurt am Main. Es folgte ein Aufbaustudium, das Lizentiat der Theologie (LIC. THEOL), an der Philosophisch-Theologischen Hochschule Sankt Georgen Frankfurt Main. Bis zum 31. August 2019, war ich als Priester in der Diözese Augsburg tätig. Seit 1. Oktober 2019 bin ich hier in der Pfarrei St. Josef als Priester mit 50% tätig um in der Hochschule St. Georgen weiter zu studieren und zu promovieren.

Pater Sonu
Pfarrer
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10
Fax.:069 / 40 56 588 15

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: priesterliche Dienste, Eine Welt, Hauskommunion, Klinik und Hospiz
Mitglied im Verbindungsteam: Maria Rosenkranz Seckbach

© Benjamin HollerPater Sonu bei seinem ersten Gottesdienst in Sankt Josef

 

Ich bin Pater Sonu aus Indien und wurde am 26. Dezember 2010 im Bundesstaat Kerala in Indien zum Priester geweiht.

Ich gehöre zur Ordensgemeinschaft der Karmeliten von Unbeflecktes Mariens (CMI). Diese gehört der vom Apostel Thomas gegründeten und mit Rom unierten Syro-Malabarischen Kirche an und ist die erste Ordensgründung innerhalb Indiens.

Nach der Priesterweihe arbeitete ich als Kaplan in Bangalore. Im Jahr 2015 habe ich mein Studium im Fach Psychologie abgeschlossen mit dem Master in Psychologie.

Seit 2016 bin in Deutschland. Die vergangenen drei Jahren war ich in der Pfarrei Johannes Nepomuk in Hadamar tätig. Seit Oktober 2019 bin ich hier in der Pfarrei St. Josef in Frankfurt. Ich freue mich sehr meinen neuen Arbeitskreis kennen zu lernen und auf die Zusammenarbeit mit Ihnen allen.

Ich bitte um Ihr Gebet und Unterstützung für meinen Dienst in St. Josef.

Jürgen Dittmar
Ständiger Diakon mit Zivilberuf
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 10

Ständiger Diakon mit Zivilberuf
Aufgabenschwerpunkte: Ehe, Taufe, Beerdigung, Liturgie

© Corinna Feth

 

von Sabine Börchers

Wenn der Apostolische Adminstrator Weihbischof Manfred Grothe ihm am 25. April die Hände auflegt und ihn zum Ständigen Diakon weiht, geht für Jürgen Dittmar ein langer Weg zu Ende. Knapp acht Jahre dauerte es, vom ersten Wunsch, sich für den Diakonat zu bewerben, bis zu seiner Erfüllung.

Jürgen Dittmar ist dann Diakon mit Zivilberuf. Denn eigentlich ist er gelernter Betriebsschlosser und arbeitet seit 35 Jahren beim Energieversorger Mainova. Dort war er als Reglerhandwerker, Rohrnetzmeister und später als Redakteur der internen Kommunikation tätig.
Seit etwa sechs Jahren betreut er dort als Lebensberater die Mitarbeiter. Er ist zertifizierter Sucht-, Mobbing- und Konfliktberater, gewählter Schwerbehinderten­vertreter und ausgebildeter Notfallseelsorger. Rund 700 Gespräche führt er dafür jährlich.

"GEFÜHL VON HEIMAT"

Nebenbei ist der 53-Jährige seit elf Jahren in seiner Heimatgemeinde Sankt Josef Bornheim aktiv; seit er mit seiner Familie an einem Gründonnerstag spontan eine Messe im Hohen Dom zu Passau besuchte. "Mich überkam ein Gefühl des Aufgehobenseins, ein Gefühl von Heimat; von da an verspürte ich den Wunsch, wieder regelmäßig in die Kirche zu gehen", erzählt er. Ein Aufruf im Kirchenblättchen bewog ihn wenig später dazu, Messdiener zu werden. Den meisten Gemeindemitgliedern ist er seitdem während der Heiligen Messe ein gewohnter Anblick am Altar. Auch als Lektor und Kommunionhelfer engagiert sich Jürgen Dittmar.

Doch irgendwie habe er gemerkt, dass er noch nicht am Ziel angekommen sei, sagt er. "Ich spürte, dass mich irgendetwas anzog." So sei der Wunsch entstanden, sich zum Diakon ausbilden zu lassen. Aber ohne abgeschlossenes theologisches Studium war das nicht möglich. Viereinhalb Jahre studierte er daher Theologie im Fernkurs. Die darin zu absolvierenden Praktika und Prüfungen machte er in im Bereich der Altenseelsorge in der Henry und Emma Budge Stiftung, dem Hufelandhaus und im Haus Saalburg.

RUHE VOR DER WEIHE

Bevor der Apostolische Adminstrator Weihbischof Manfred Grothe die Diakonweihe im Limburger Dom vornimmt, stehen noch Weiheexerzitien in einem Kloster auf dem Programm. "Ich verbringe dort mit meinen Mitbrüdern eine Woche mehr oder weniger im Gebet, um auch noch mal hinein zu spüren, was das Sakrament der Weihe letztendlich für jeden von uns bedeutet", sagt Jürgen Dittmar, "und vor allem, was die Weihe für Auswirkungen auf unser weiteres Leben hat."

Pastorale Mitarbeiter:

Martin Dorda
Gemeindereferent
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 20

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Jugendpastoral, Ministranten, Prävention
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

 

Nach dem Abschluss an der kath. Fachhochschule Mainz und meinem Anerkennungsjahr in Hattersheim war ich 6 Jahre in Heilig Kreuz - vor allem im Bereich Kinder- und Jugendarbeit - tätig.

Eine erste Versetzung führte mich nach Nied, wo ich 15 Jahre lang unter Beibehaltung des Schwerpunktes Kinder- und Jugendarbeit als Bezugsperson eingesetzt war.

Seit dem 15.8.2006 bin ich nun als Gemeindereferent in St. Josef tätig. Als Teil des Pastoralteams sehe ich meine Aufgaben darin, aktiv am Leben der Gemeinde teilzunehmen und dies mitzugestalten, sei es in den Gottesdiensten, bei Festen wie Fastnacht, Impulse durch den Leitartikel oder in der direkten Begegnung mit Einzelnen oder Gruppen.

Zu meinen aktuellen Schwerpunkten gehören:

  • Jugendarbeit: vor allem die Begleitung und Unterstützung der Pfarrjugendleitung und Mitarbeiterrunde in Bornheim sowie der Jugendvertreter aus den Kirchorten
  • Ministranten in Sankt Josef-Bornheim: Planerstellung, Gruppenstunden und Wochenende zur Gemeinschaftsbildung, Ausbildung der „Neuen“, Treffen mit Eltern.
  • Jugendministranten der Pfarrei: Motivation und Gemeinschaftsbildung - von Aktionen über regelmäßige Treffen, einem Wochenende bis hin zur Ministranten-Romwallfahrt.
  • Präventionsbeauftragter: Erstellung eines institutionellen Schutzkonzeptes.
Corinna Feth
Pastoralassistentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 40

Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkt: in Ausbildung zur Pastoralreferentin

 

Mein Name ist Corinna Feth, ich bin 25 Jahre alt und komme aus Ludwigshafen am Rhein. In den kommenden zwei Jahren werde ich meine Assistenzzeit bei Ihnen in der Pfarrei durchführen und mich auf den Beruf der Pastoralreferentin vorbereiten.

In meiner Heimatgemeinde St. Cyriakus war ich lange Zeit als Ministrantin ud Gruppenleiterin aktiv. In den letzten sieben Jahren war ich Mitglied im Pfarrgemeinderat und vertrat dort die Interessen der Jugendlichen. Zudem engagierte ich mich im Liturgiekreis der Pfarrei. Mein ehrenamtliches Engagement spielte eine wichtige Rolle bei der Entscheidung zum Theologiestudium. Dieses begann ich vor fünf Jahren an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz. Mein Studium war eine sehr schöne und spannende Zeit, die ich keinesfalls missen möchte. Ich lernte tolle Menschen kennen und viele neue und interessante Dinge über meinen eigenen Glauben. Besonders interessierten mich die Fächer Biblische Theologie, Alte Kirchengeschichte und Praktische Theologie. Ich bin sehr gespannt auf das, was ich jetzt in der Assistenzzeit lernen werde.

Als zukünftige Pastoralreferentin möchte ich die Menschen begleiten, die Freude am Glauben und an Jesus Christus mit ihnen teilen und mich den Herausforderungen stellen, vor denen unsere Kirche heute steht. Mir ist es wichtig, mich für die Anliegen der Menschen einzusetzen und als Kirche für sie da zu sein.

Ich freue mich auf die kommenden zwei Jahre und die gemeinsame Zeit mit Ihnen.

Simone Gerlitzki
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:29 70 32 - 38

Stellenumfang 75%
Dienstsitz: Dompfarrhaus
Aufgabenschwerpunkte: Senioren, Soziales, Lektoren und Kommunionhelfer, Beerdigungen

© Sabine Börchers

 

Von Sabine Börchers

Beruflich muss sich Simone Gerlitzki derzeit neu orientieren. In den Stadtteilen ihrer neuen Pfarrei St. Josef Frankfurt kennt sich die Pastoralreferentin aber bereits aus. Schließlich hat sie hier im Jahr 2005 geheiratet, genauer gesagt in der Kirche Heiligkreuz an der Kettelerallee.

Ihr Mann Thomas stammt aus der Gemeinde, die schon 2007 mit St. Josef fusionierte. Simone Gerlitzki ist dagegen ein Kind des Ruhrgebiets. Sie ist in Recklinghausen geboren und aufgewachsen. Ihre Jugend verbrachte sie dann in Bad Neuenahr-Ahrweiler, wo sie am Kalvarienberg die Klosterschule besuchte. "Dort habe ich die Kirche auf eine ganz andere Weise kennengelernt", erinnert sie sich heute. Schon damals fuhr ihre Klasse zum ersten Mal ins Jugendhaus des Pallottiner-Ordens nach Vallendar am Rhein. Später ging sie zum Studium an die dortige Theologische Hochschule. "Ich kannte den Ort, den Orden und wollte mehr über Glaube und Kirche wissen", begründet sie ihre Entscheidung für die Theologie und gegen die Geografie, die sie ebenfalls als Studienfach in Erwägung gezogen hatte. Das Studium an der kleinen familiären Hochschule in Vallendar ist ihr als "sehr schöne Zeit" in Erinnerung geblieben.

FAST ZWANZIG JAHRE EINSATZ IN RÖDELHEIM

Nach ihrer Assistenz in Bad Homburg zog es sie dann jedoch in die Großstadt. 18 Jahre lang war sie Pastoralreferentin in St. Antonius Rödelheim. Ein Abschied nach so vielen Jahren fiel ihr entsprechend schwer. Das beruhte offenbar auf Gegenseitigkeit, denn einige Rödelheimer Gemeindemitglieder begleiteten sie sogar zum Antrittsgottesdienst nach Sankt Josef. Dennoch sei es Zeit für Neues gewesen, sagt sie. Weil die Rödelheimer Gemeinde zum 1. Januar mit anderen Gemeinden zur "Pfarrei neuen Typs" zusammengeschlossen wurde, hatte sich dort zuletzt vieles geändert. "Ich war lange ein Allrounder gewesen, das ging plötzlich nicht mehr. Es ist mir bei einigen Dingen schwer gefallen sie loszulassen." Ein kompletter Neuanfang in einer anderen Gemeinde war ihr da lieber.

In Sankt Josef beginnt sie ebenfalls in einer Umbruchsituation, in der sich das Team um den neuen Pfarrer Uwe Michler gerade neu aufstellt. "Ich habe deshalb zur Zeit den Luxus, mich in Ruhe mit allem vertraut machen und mir die vier Kirchorte anschauen zu können." Wenn es möglich ist, würde sie mit ihrer Dreiviertel-Stelle gerne in der Trauerpastoral mitarbeiten oder Senioren begleiten. "Ich habe auch schon viele spirituelle Angebote gemacht, ich nenne es Glaubenskurse, in denen wir gemeinsam etwa die Eucharistie näher beleuchten oder fragen, was die Taufe bedeutet." Zudem würde sie gerne Sankt Josef noch stärker zur Berger Straße hin öffnen, die Kirche erklären und von den Menschen erkunden lassen, die sich sonst eher nicht hinein trauen.

SEELSORGE AUF DEM MESSEGELÄNDE

Neue Wege geht Simone Gerlitzki auch mit den restlichen 25 Prozent ihrer Stelle. Mit denen ist sie seit Juli 2016 Seelsorgerin an der Frankfurter Messe. Sechs große Messen pro Jahr betreut sie, organisiert in der kleinen Kapelle im Messe-Torhaus Mittagsgebete und sonntags eine Eucharistiefeier. "Ich habe dafür einen Kreis von Ehrenamtlichen und Kollegen, die mich unterstützen." Den Gottesdienst übernimmt ein Pater der Jesuiten von Sankt Georgen, der etwa zur Buchmesse für das internationale Publikum auf Englisch predigt. Das Angebot werde besonders zu dieser Messe gut angenommen, berichtet Gerlitzki. Rund 18 bis 20 Personen kämen dann sonntags zum Gottesdienst. Zu den übrigen Messen müsse sie aber viel für die Angebote werben.

Doch auch das fällt ihr nicht schwer. Öffentlichkeitsarbeit für die Kirche macht sie ohnehin seit einigen Jahren, wenn sie alle paar Wochen die Sendung "Morgenfeier" auf HR2 gestaltet. Etwa fünf Seiten Text schreibt sie für eine 25-Minuten-Sendung. Sie spricht ihn im Sender selbst ein und wählt die Musik dazu aus. Wer Simone Gerlitzki hören möchte, kann sonntags um 7.30 Uhr das Radio einschalten.

Gabriela von Melle
Pastoralreferentin
Schäfflestraße 1960386Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 71

Dienstsitz: Heilig Geist Riederwald
Aufgabenschwerpunkte: Kirchenentwicklung, Frauen, Ökumene
Mitglied im Verbindungsteam: Heilig Geist Riederwald und Herz Jesu Fechenheim

 

Guten Tag,

ich heiße Gabriela von Melle, bin 58 Jahre alt und verstärke ab September 2018 das Pastoralteam in St. Josef. Nach 30 guten Berufsjahren im Bezirk Main-Taunus möchte ich noch einmal Anlauf nehmen und Kirche in Frankfurt mitentwickeln.

Ich freue mich auf Begegnungen in der Pfarrei St. Josef als Kirche vor Ort in den vier unterschiedlichen Stadtteilen! Ein Start in einer Vakanzzeit bringt es mit sich, dass dass noch nicht ausgemacht ist, was meine künftigen Schwerpunkte sein werden; dazu braucht es Absprachen mit dem Pfarrer und allen Kolleginnen und Kollegen. Darin liegt auch eine Chance: Ich kann in den kommenden Wochen intensiv Eindrücke sammeln, Kontakte herstellen, in Erfahrung bringen, wer Kirche hier Gesicht gibt und mit welchen Organisationen und Gruppierungen Kontakte bestehen, wo man sich gemeinsam um die Anliegen vor Ort kümmert.

Mein Dienstsitz wird Heilig Geist im Riederwald sein - ein interessanter Ort, scheint mir! Aber ich werde auch an den anderen Kirchorten und Stadtteilen auftauchen, anklopfen und das Gespräch suchen und da mit anpacken, wo es sinnvoll und nötig ist. "Mehr als du siehst" wird es zu entdecken geben - ich freu mich drauf!

Auf gutes Miteinander und mit herzlichen Grüßen

Gabriela von Melle

Andrea Rockermeier
Pastoralreferentin
Wilhelmshöher Straße 6560389Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 93

Dienstsitz: Maria Rosenkranz Seckbach
Aufgabenschwerpunkte: Firmung, Öffentlichkeitsarbeit, Religionsunterricht, Erwachsenenbildung

Durch einen persönlichen Schicksalsschlag wendete sich Andrea Rockermeier stärker dem Glauben zu, übernahm ehrenamtliche Aufgaben in ihrer Wohnortgemeinde.

 

Liebe Gemeindemitglieder aller Kirchorte von St. Josef,

von unserem Bischof Georg wurde ich Ende Juni als Pastoralreferentin ausgesendet und darf für Sie zu meiner Freude seit 1. August im Pastoralteam mitarbeiten. Nach meinem beruflichen Spurwechsel mit Studium und Assistentenzeit bin ich nun am Ziel angekommen. Wer hätte das anfangs gedacht? Es ist wirklich erstaunlich, wohin das Leben (oder Gott?) einen bringen kann!

Ein Schritt nach dem anderen - ohne Angst und ohne wehmütig zurückzuschauen haben mich durch Studium und Pastoralassistentenzeit geradewegs zu Ihnen geführt. Mir ist es vor allem am Anfang ein Anliegen, dass wir uns gegenseitig kennenlernen, dass wir uns dann begeistern, uns bestärken und stützen, dass wir miteinander über Glaubensanliegen und Lebensfragen sprechen können. Einander begleiten, zeigen, wie das Leben mit Gott im Kleinen beginnend Frieden schaffen und auf diese Weise vieles und viele positiv verändern kann. Das möchte ich mit Ihnen gemeinsam erleben und auch feiern.

Mein Dienstsitz ist Maria Rosenkranz Seckbach. In den kommenden Wochen wird sich zusammen mit den Kollegen entscheiden, welche Aufgaben ich übernehmen werde. Fest steht schon, dass ich in der Valentin-Senger-Schule Religionsunterricht erteilen und bei der nächsten Firmvorbereitung mitwirken werde. Was die Zusammenarbeit betrifft, bin ich ganz zuversichtlich, denn hier in dieser Pfarrei denken wir durch die Namensgebung der Kirchorte besonders an die starken Kräfte von vier Personen, die uns Christen vereinen:

  • die Kraft des Heiligen Geistes mit seinen Gaben
  • die Kraft Marias als Fürsprecherin
  • die Kraft des anpackenden, bodenständigen und fürsorglichen Heiligen Josef
  • und die Kraft Jesu, die von seinem liebenden Herzen ausgeht.

Ihre Andrea Rockermeier

Regina Schwarzer
Pastoralreferentin
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 / 40 56 588 30

Geistliche Begleiterin
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkte: Erstkommunion, Glaube und Spiritualität, Kita-Pastoral, Familienpastoral
Mitglied im Verbindungsteam: Sankt Josef Bornheim

 

Seit August 2012 bin ich als Pastoralreferentin in St. Josef eingesetzt. Ich bin in Frankfurt geboren und in Kronberg im Taunus aufgewachsen. Nach dem Theologiestudium in Frankfurt, St. Georgen, und Paris sowie der Assistenzzeit in Hofheim zog ich nach Montabaur im Westerwald um.

Neun Jahre war ich im Westerwald in vielen Arbeitsfeldern als Pastoralreferentin und Geistliche Begleiterin tätig. Doch mein Mann und ich wollten zurück ins Rhein-Main-Gebiet.

Nach zwei Jahren in Bad Homburg bin ich nun hier. Zu meinen Aufgaben gehören die Kinder- und Familienarbeit, u. a. die (Mit-) Gestaltung der Taufkinder- und Minikinder-Gottesdienste, die Leitung der Erstkommunionvorbereitung, die Messdienerarbeit und alles, was in diesem Bereich auch neu entstehen wird.

Für die Kindertagesstätten unserer Pfarrei bin ich hauptamtliche Ansprechpartnerin und unterrichte mit vier Stunden Religion an der Comeniusschule. Zudem biete ich Ihnen geistliche Einzelbegleitung an. Mehr dazu demnächst.

In all den Jahren meines Dienstes ist mir immer wichtig, eng mit Ehrenamtlichen zusammenzuarbeiten und nahe bei den Menschen zu sein.

Lucas Weiss
Pastoralpraktikant
Eichwaldstraße 4160385Frankfurt am Main
Tel.:069 4056588-41

Pastoralpraktikant
Dienstsitz: Sankt Josef Bornheim
Aufgabenschwerpunkt: Priesteramtskandidat

 

Liebe Schwestern und Brüder!

Vielleicht haben Sie mich schon beim Gemeindefest erlebt oder haben sich in den vergangenen Wochen aus der Ferne über das neue Gesicht gewundert. Deshalb möchte ich mich Ihnen kurz vorstellen:

Mein Name ist Lucas Weiss, ich bin 24 Jahre alt und seit Anfang Oktober hier in der Pfarrei St. Josef im sogenannten Pastoralpraktikum.

Dieses Praktikum umfasst einige Wochen in der Pfarrei, eine Zeit in Hamburg und schließlich den Diakonat. Die knapp zwei Jahre bilden so den zweiten Teil der Ausbildung zum Priester im Bistum Limburg. Ich freue mich sehr, diesen Abschnitt hier in Frankfurt, in den vier Kirchorten der Pfarrei St. Josef, absolvieren zu dürfen.

Gebürtig stamme ich aus dem schönen Rheingau und bin Ihrem Pfarrer (und dem Jubiläumsschoppen) so schon sehr verbunden und habe mich direkt daheim gefühlt! Nach meinem Abitur auf der St. Ursula-Schule in Geisenheim habe ich einen neun monatigen Freiwilligendienst für die Schönstattbewegung in ihrem Pilgerhaus in Rom absolviert und drei weitere Monate im Herzen der Ewigen Stadt im deutschen Pilgerzentrum gearbeitet. Mit dem fünf Jährigen Studium dribbdebach im Priesterseminar Sankt-Georgen und in Paris begann meine Ausbildung zum Priester. Das Studium konnte ich Anfang Oktober abschließen und bin hierher, in das Pfarrhaus in Bornheim, gezogen.

Die kommenden Wochen dienen vor allem dem Kennenlernen der Pfarrei, ihren Kirchorten und jeweiligen Traditionen, sowie den vielfältigen Aufgaben und Angeboten. Schon jetzt konnte ich viel von dieser Vielfalt und Lebendigkeit in der Pfarrei erleben! Ich freue mich auf die vielen Begegnungen und persönlichen Gespräche, auf das Miteinander in den Gremien und Gruppierungen und darauf, mit Ihnen gemeinsam die Hoffnung unseres Glaubens zu bezeugen, Jesus Christus und seine Frohe Botschaft!

Herzliche Grüße,

Ihr Lucas Weiss